Auf der Überholspur | Dr. Herbert Cordt

Onlinekommentare

Dkfm. Walther Czerny
Lieber Herbert,
zu diesem wirklich gelungenen Buch darf ich Dir und Deinen Co-Autoren ganz herzlich gratulieren. Das Konzept der großen Zahl von Interviews mit der eher subjektiven Darstellung durch die handelnden Personen bringt in der Summe ein überraschend objektives Bild der österreichischen Wirtschaftsgeschichte der letzten Jahrzehnte - wenn auch beschränkt auf die Sektoren Industrie und Banken. Die Authentizität bringt Leben auch in manch eher trockene Materie. Ich erinnere mich nicht je ein ein Buch gelesen zu haben, das so informativ wie ein gelungenes Fachbuch und zugleich spannend wie ein Krimi ist. Der bunte Reigen reicht von Parteibuch-gesteuerter Freunderlwirtschaft, die dann nicht selten Milliarden an Verlusten brachte, bis zu einer Reihe von - oft ganz unerwarteten -Erfolgsgeschichten.Viele gute Hinweise wie man's machen sollte und auch einige wie man's sicher nicht mehr machen sollte

Als jemand, der sein Leben lang - vorwiegend selbständig- im oder für den Dienstleistungssektor gearbeitet hat, würde ich mir eine Fortsetzung mit diesem Schwerpukt wünschen, der auch die eminent wichtige Rolle der KMUs für den wirtschaftlichen Aufschwung unseres Landes beleuchtet.
Danke für eine spannende Lektüre, die ich gerne weiter empfehlen werde!

05.07.2017 - 22:15
Mag. Manfred Kainz
Das Buch macht süchtig: Mit jedem Kapitel wird man neugierig auf das Nächste! Denn es ist faszinierend, um nicht zu sagen: manchmal ernüchternd, wie es in der hohen Wirtschaft "menschelt"! Topmanager und Toppolitiker sind ja auch "nur" Menschen: Mit Stärken und Schwächen, Sympathien und Antipathien, Vorlieben, Gefühlen... Wenn man in den Medien Wirtschaftsnews list/hört/sieht, dann meist nur "Ergebnisse", eher nicht die "Geburtswehen" und die "Menschen dahinter". Da hat man leicht den Eindruck, dass "in der Wirtschaft" alles so ökonomisch-rational entschieden wird. Dieses Buch zeigt perfekt, dass dem nicht so ist. Dass vieles abseits von nüchternen Zahlen abläuft. Ob das ein Trost ist oder nicht, muss wohl jeder für sich entscheiden ;-)
Ich selbst finde in dem Buch viele Menschen und "Events", die mich in meinem Berufsweg begleitet haben, die ich teilweise mitgestalten konnte, und es ist erfrischend, die Ereignisse aus anderen Perspektiven nochmals zu "durchleben".
Das Buch wäre auch ein gute Lektüre für unsere Jugend: als praktischer Beitrag zu lebendiger "economic literacy". Damit die jungen Leute sehen, wie es -abseits von der BWL/VWL/Polit-Theorie- wirklich läuft!

26.03.2017 - 01:38
Dr. Walter Thaler
Die Schlachten der Wirtschaftsgeschichte finden nicht in der Öffentlichkeit, sondern in den clandestinen Hinterzimmern der Macht statt. Die Generäle treten daher auch zumeist nicht mit Siegesmeldungen in Erscheinung. Erst wenn sie abgetreten und von abgeklärter Weltsicht sind, lassen sie uns hinter die Kulissen blicken. Und siehe da: Eigentlich hat sich (fast) immer alles anders zugetragen, als Historiker und Medienleute darüber berichtet haben. Daher ist diese Buch von Herbert Cordt ein Lese-Muss für alle an Österreichs Geschichte Interessierten.

29.08.2016 - 09:43
Martin Mucha
Eine solch umfangreiche Materialensammlung würde man sich bei jedem Buch wünschen. Ein Lesegenuß – herzlichen Dank für diese Feinarbeit!

25.07.2016 - 09:34
Christoph Angel
Sehr geehrter Herr Cordt,

gelungene Website und ein sehr interessantes Buch.

11.05.2016 - 07:56

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